Hartmut Müller, Dr./RUS (D), Leiter des Instituts für Raum-Energie-Forschung GmbH i.m. Leonard Euler und Gründer der Global Scaling University, wurde 1954 in einer Försterfamilie im südthüringischen Hildburghausen (Stadt der Schulen, Wirkungsstätte Joseph Meyers) geboren.


Von 1973 -1979 studierte er an der Universität St. Petersburg Mathematik, Physik und Philosophie und promovierte in Angewandter Mathematik. Bis 1991 war der visionäre Wissenschaftler als Dozent an Universitäten und Hochschulen Russlands sowie Einrichtungen der Akademie der Wissenschaften Russlands tätig und entwickelte die Global Scaling Theorie.


Für seine wissenschaftliche Leistung verlieh ihm die Interakademische Vereinigung in Moskau 2004 ihre höchste Auszeichnung, den Vernadski-Stern Ersten Grades.

 

 

 

Samstag, 09.10.10 | 14.30 - 16.00 Uhr | Aula, Marktstr. 6

 

Vortrag: Global Scaling – das neue Paradigma der Naturwissenschaft

 

Was die Welt im Innersten zusammenhält .... ist wohl kaum der Urknall. Das Universum des Urknalls ist ein Kind seiner Zeit, einer Epoche der Kernspaltung, der Atombombe, der Angst und Aggression. Wissenschaft ist immer auch ein Spiegelbild der Gesellschaft, ob zu Zeiten von Galileo und Bruno, Kant und Euler, Hegel und Darwin oder Planck und Einstein.

 

Der fundamentale Glaube, die Geheimnisse der Natur im Labor ergründen zu können, führte Wissenschaftler in die moderne erkenntnistheoretische Sackgasse. Moderne Theorien widerspiegeln die Verhältnisse im Labor unter idealisierten Bedingungen, weitab von der realen Komplexität der Natur. Moderne Physik ist keine Naturwissenschaft mehr, sondern eine extremale Laborwissenschaft.

 

Im Universum der modernen Physik gibt es keine Menschen. Diese Kreaturen sind bedeutungslos und erscheinen rein zufällig als Schluckauf zum Ende der kosmologischen Expansion. Der Sinn ihrer Existenz bleibt ein Mysterium. Deshalb fällt es theoretisch auch nicht schwer, sich eine Welt ohne Menschen vorzustellen, sei es in ferner Vergangenheit oder in nicht allzuferner Zukunft.

 

So ist die zivilisierte Welt immer noch damit beschäftigt, Atomwaffen zu produzieren und Kriege zu entfachen. Gigantische Beschleuniger sollen das Superteilchen des Urknalls für die neue Generation der Subatomwaffen erzeugen.

 

Doch die Menschheit steht an einem entscheidenden Wendepunkt. Immer mehr Menschen begreifen, dass nicht der zermürbende Kampf um Ressourcen die Gesellschaft zum Fortschritt bringt, sondern Kommunikation und Kooperation.

 

In seinem bedeutendsten Werk „Weltharmonik“ begründete Johannes Kepler die harmonikale Grundlagenforschung. Aufbauend auf der antiken Weltharmonie der Pythagoreer entwickelte er eine harmonikale Kosmologie. Die Global Scaling Forschung setzt diese Tradition fort.

 

Harmonie ist, was die Welt im Innersten zusammenhält. Nicht ein Urknall ließ das Universum entstehen, sondern die harmonischen Eigenschwingungen der Materie, die „Urmelodie“ erschafft das Universum immer wieder neu. Diese Vorstellung ist nicht nur wissenschaftlich interessant, sondern auch gesellschaftlich relevant.

 

Immer mehr Menschen schätzen den Wert dieser Erkenntnis. Es ist die Geburt eines neuen, ganzheitlichen naturwissenschaftlichen Weltbildes, das die Wissenschaft und unsere Gesellschaft reformieren kann.

 

 


 

 

 

 

 

 

 

Aktualisierung: 2010/09/30 - 08:11 / Redakteur: Martina Nergl
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Vortrag

 

Global Scaling


Sa, 09.10.10
14.30 - 16.00 Uhr


Marktstr.6

Aula