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3 Beiträge vom 30.12.2008

Zwischen den Jahren
Offene Einladung von Roland Sprung, Heiler & Bewusstseinstrainer

>Zwischen den Jahren< liegt die Erkenntnis dessen, was noch nicht
hinter uns, aber auch noch nicht vor uns liegt. >>Zwischen dem Spiel
des Lebens und der Welten<< geschieht wohl Gleiches. Aber in allem
findet sich ein verbindendes Wesen, ... der Mensch. Und eine ihm und
allem Leben zu Grunde liegende Einheit, ... die Liebe.

Das Vergangene langweilt sich sprichwörtlich zu Tode, weil es nur darauf
wartet, was wir Menschen- HINTER uns lassen möchten, ... damit es gehen
kann! Und das Kommende stirbt fast vor Sehnsucht danach - zu erfahren,
was wir Menschen noch VOR uns haben, ... damit es kommen kann!


Das Problem: Wenn wir - das Vergangene - nicht (bewusst) erlebt haben,
wie wollen wir dann wissen, was wir HINTER oder VOR uns sein lassen wollen?

Die Lösung (zur Erkenntnis, die >Zwischen den Gedanken< liegt):

Wenn wir versuchen, uns bewusst zu machen, was hinter uns liegt,
geschieht in der stillen Betrachtung unseres so Seins etwas ganz
Erstaunliches: Aus der Tiefe unserer eigenen Gefühlswelt taucht
so etwas wie Wehmut auf. Es ist ein besonderes Gefühl, dass wir leicht
erkennen können, weil es gleichzeitig weh tut und doch Mut schenkt.

Wenn wir DIESES Gefühl der Wehmütigkeit zulassen, so führt es uns
von selbst - zu einem ganz klaren Eingeständnis!

Es ist übrigens dasselbe Eingeständnis, das all die Jahre davor auch
da war, aber ignoriert wurde. Dieses Eingeständnis, zeigt uns nicht nur
unsere Fehler, sondern auch - was wir in Zukunft besser machen könnten!
Und damit das: was wir VOR uns haben möchten.

Sieh, der Mensch ist das Element, das alle Zeiten verbindet, weil NUR ER
ihren Inhalt gestaltet. Die Zeit selbst gibt sich und dem Menschen keinen
Inhalt, weil sie ebenso zeitlos ist, wie eine Uhr, die lediglich die Bewegung
ihrer Zeiger anzeigt!

Der Mensch ist ein so besonderes Wesen: Er kann seine Vergangenheit und
seine Zukunft aus einer zeitlosen Distanz der Gegenwart betrachten!!!
Und die Erkenntnis – liegt mitten in den Augenblicken, Zeiten, Leben und
Welten - die Du dafür erwählst!

Und im Augenblick des wertfreien Eingeständnisses, liegt auch die Annahme
unseres so Seins:  Da, wo wir unseren erkannten Schatten der Vergangen-
heit schenken, ... damit sie wahrhaft gehen kann! Da wo wir das frei
werdende Licht einer so kraftvollen Absicht der Zukunft schenken, ...
damit sie kommen kann.

Sieh, jede aufrichtige Einsicht, führt und hebt uns empor zu dem,
was immer DA ist, in die Einheit jener Liebe - die DU - und in Allem ist,
worin Du bereit bist DICH zu erkennen!

Lasst uns also aufhören, von einer besseren Welt zu träumen oder
an einer schlechteren zu leiden. Lasst uns versuchen uns beiden Welten
(im Innen) zu nähern, indem wir ein tieferes Selbst-Verständnis durch
Einsicht schaffen. Indem wir IN uns das anschauen, was WEH tut,
und indem wir den MUT aufbringen, (bisher traumhafte) Realitäten
zu schaffen, die uns wieder zutiefst menschlich, heil und ganz sein lassen!
 
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein schönes Leben &
ein gutes neues Jahr.

Mit friedlichen Grüßen
und Wünschen des reinen Glücks,...
Ro.






Held für einen Tag
Eine berührende Geschichte zum Thema Menschlichkeit

Bei einem Wohltätigkeitsessen zugunsten von Schülern mit Lernschwierig-
keiten hielt der Vater eines der Kinder eine Rede, die so schnell keiner der
Anwesenden vergessen wird. Nachdem er die Schule und ihre Mitarbeiter
in höchsten Tönen gelobt hatte, stellte er folgende Frage:

"Wenn keine störenden äußeren Einflüsse zum Tragen kommen, gerät alles,
was die Natur anpackt, zur Perfektion. Aber mein Sohn Michael ist nicht so
lernfähig wie andere Kinder. Er ist nicht in der Lage, die Dinge so zu
verstehen wie andere Kinder. Wo ist die natürliche Ordnung der Dinge
bei meinem Sohn?“

Das Publikum war angesichts dieser Frage vollkommen stumm.

Der Vater fuhr fort: "Ich bin der Meinung, wenn ein Kind so ist wie Michael,
das geistig und körperlich behindert zur Welt kommt, dann entsteht die
Möglichkeit, wahre menschliche Natur in die Tat umzusetzen, und es liegt
nur daran, wie die Menschen dieses Kind behandeln."
Dann erzählte er
die folgende Geschichte:

Michael und ich waren einmal an einem Park vorbeigekommen, in dem einige
Jungen, die Michael kannte, Baseball spielten. Michael fragte: "Glaubst du,
sie lassen mich mitspielen?" Ich wusste, dass die meisten der Jungen
jemanden wie Michael nicht in ihrer Mannschaft haben wollten, aber als
Vater war mir auch Folgendes klar: Wenn mein Sohn mitspielen durfte,
dann würde dies ihm ein Dazugehörigkeitsgefühl geben, nach dem er sich
so sehr sehnte, und auch die Zuversicht, trotz seiner Behinderung von
anderen akzeptiert zu werden. Ich ging also zu einem der Jungen auf dem
Spielfeld und fragte, ohne allzu viel zu erwarten, ob Michael mitspielen
könne.

Der Junge schaute sich hilfesuchend um und sagte: "Wir haben schon
sechs Runden verloren und das Spiel ist gerade beim achten Inning.
Ich glaube schon, dass er mitspielen kann. Wir werden versuchen,
ihn dann beim neunten Inning an den Schläger kommen zu lassen."

Michael kämpfte sich nach drüben zur Bank der Mannschaft und zog sich
mit einem breiten Grinsen ein Trikot des Teams an. Ich schaute mit Tränen
in den Augen und Wärme im Herzen zu. Die Jungen sahen, wie ich mich
freute, weil mein Sohn mitspielen durfte.

Am Ende des achten Innings hatte Michaels Team ein paar Runden
gewonnen, lag aber immer noch um drei im Rückstand. Mitten im neunten
Inning zog sich Michael den Handschuh an und spielte im rechten Feld mit.
Auch wenn keine Schläge in seine Richtung gelangten, war er doch
begeistert, dass er mit dabei sein durfte, und grinste bis zu beiden Ohren,
als ich ihm von der Tribüne aus zuwinkte. Am Ende des neunten Innings
holte Michaels Mannschaft noch einen Punkt. In der jetzigen Ausgangslage
war der nächste Run ein potenzieller Siegesrun, und Michael kam als
Nächster an die Reihe. Würden sie in diesem Moment Michael den Schläger
überlassen und damit die Chance, das Spiel zu gewinnen, aufs Spiel setzen?

Überraschenderweise bekam Michael den Schläger. Jeder wusste, dass ein
Treffer so gut wie unmöglich war, denn Michael wusste nicht einmal, wie er
den Schläger richtig halten sollte, geschweige denn, wie er den Ball
schlagen sollte. Als Michael allerdings an den Abschlagpunkt trat, merkte
der Pitcher, dass die gegnerische Mannschaft in diesem Moment nicht
gerade auf den Sieg aus zu sein schien, und warf den Ball so vorsichtig,
dass Michael ihn wenigstens treffen konnte. Beim ersten Pitch schwankte
Michael etwas unbeholfen zur Seite und schlug vorbei. Der Pitcher ging
wieder ein paar Schritte nach vorn und warf den Ball vorsichtig in Michaels
Richtung. Als der Pitch hereinkam, hechtete Michael zum Ball und schlug
ihn tief nach unten gezogen zurück zum Pitcher. Das Spiel wäre nun gleich
zu Ende. Der Pitcher nahm den tiefen Ball auf und hätte ihn ohne Anstren-
gung zum ersten Baseman werfen können. Michael wäre dann rausgeflogen,
und das Spiel wäre beendet gewesen. Aber stattdessen warf der Pitcher
den Ball über den Kopf des ersten Basemanns und außer Reichweite der
anderen Spieler.

Von der Tribüne und von beiden Teams schallte es: "Michael lauf los!
Lauf los!"

Noch nie im Leben war Michael so weit gelaufen, aber er schaffte es
bis First Base. Mit weit aufgerissenen Augen und etwas verwundert hetzte
er die Grundlinie entlang. Alle schrien: "Lauf weiter, lauf weiter!"
Michael holte tief Atem und lief unbeholfen, aber voller Stolz weiter,
um ans Ziel zu gelangen. Als Michael um die Ecke zur zweiten Basis bog,
hatte der rechte Feldspieler den Ball ... er war der kleinste Junge im Team,
der jetzt seine erste Chance hatte, zum Held seines Teams zu werden.
Er hätte den Ball dem zweiten Baseman zuwerfen können, aber er hatte
verstanden, was der Pitcher vorhatte, und so warf er den Ball absichtlich
ganz hoch und weit über den Kopf des dritten Basemans.

Also rannte Michael wie im Delirium zur dritten Basis, während die Läufer
vor ihm die Stationen bis nach Hause umrundeten. Alle schrien nun:
"Michael, Michael, Michael, lauf weiter, lauf weiter". Michael erreichte
die dritte Basis, weil der gegnerische Shortstop ihm zur Hilfe gelaufen
am und ihn in die richtige Richtung der dritten Basis gedreht und gerufen
hatte: "Lauf zur dritten!" "Michael, lauf zur dritten!" Als Michael die dritte
Basis geschafft hatte, waren alle Spieler beider Teams und die Zuschauer
auf den Beinen und riefen: "Michael, lauf nach Hause! Lauf nach Hause!"

Michael lief nach Hause, trat auf die Platte und wurde als Held des Tages
gefeiert, der den Grand Slam erreicht und den Sieg für seine Mannschaft
davongetragen hatte.
"An diesem Tag", so sagte der Vater, während ihm die Tränen übers Gesicht
liefen, "brachten die Spieler von beiden Mannschaften ein Stück wahrer
Liebe und Menschlichkeit in Michaels Welt."

Michael erlebte keinen weiteren Sommer mehr. Er starb im folgenden Winter
und hatte nie vergessen, wie es war, ein Held zu sein und mich so glücklich
gemacht zu haben und zu sehen, wie die Mutter ihren kleinen Helden unter
Tränen umarmte, als er nach Hause kam!"

NUN NOCH EINE KLEINE FUSSNOTE ZU DIESER GESCHICHTE:
Wir schicken alle Tausende von Witzen per E-Mail durch die Gegend, ohne
darüber nachzudenken. Wenn es jedoch darum geht, Nachrichten in Bezug
auf Lebensentwürfe zu verschicken, dann zögern die meisten.
Wir alle haben tagtäglich Tausende von Möglichkeiten, die "natürliche
Ordnung der Dinge" zu verwirklichen. Viele scheinbar triviale zwischen-
menschliche Kontakte stellen uns vor die Wahl: Geben wir ein bisschen
Liebe und Menschlichkeit weiter oder verpassen wir diese Chance und
machen die Welt dadurch ein bisschen kälter?

Ein weiser Mensch sagte einmal:

Jede Gesellschaft sei danach zu beurteilen, wie sie ihre am
wenigsten gesegneten Mitglieder behandelt.





Nimm also den Frieden (Weihnachten anno domini 1513)
Zeitlos schöner Brief aus dem Jahre 1513 von Fra Giovanni Giocondo
an seine Freundin, Gräfin Allagia Aldobrandeschi


Ich grüße Dich als Freund, und tief ist meine Liebe für Dich.
Nichts kann ich Dir geben, das Du nicht schon hättest.
Du aber kannst vieles, sehr vieles nehmen, was ich nicht geben kann.

Es gibt für uns erst einen Himmel,
wenn unser Herz im Hier und Jetzt zur Ruhe kommt.
Nimm also den Himmel!

Es gibt keinen künftigen Frieden, der nicht schon jetzt
in diesem Augenblick verborgen läge.
Nimm also den Frieden!

Die Schwermut der Welt ist nur ein Schatten.
Dahinter, und doch zum Greifen nahe, liegt Freude.
Mitten in der Finsternis strahlen Glanz und Herrlichkeit,
wenn wir nur sehen können.
Und um zu sehen, müssen wir nur schauen.
Ich beschwöre Dich also, mach' Deine Augen auf!

Das Leben schenkt so großzügig.
Wir aber urteilen nach der äußeren Hülle der Gaben
und verwerfen es als hässlich, schwer oder hart.
Schaue unter die Hülle und Du wirst eine lebendige Pracht finden,
von Liebe gewoben in Weisheit und mit Kraft.
Nimm' dieses Geschenk dankbar in Empfang
und Du wirst die Hand des Engels fühlen, die es Dir bringt.
Alles, was wir Heimsuchung, Leid oder Verpflichtung nennen,
kommt, glaube mir, aus des Engels Hand,
es ist Geschenk und Wunder einer überschattenden Gegenwart.

So auch Deine Freuden.
Sei nicht zufrieden mit ihnen als bloße Freuden;
auch sie verbergen göttlichere Gaben.
Das Leben ist so voller Sinn und Bedeutung,
so voll verschleierter Schönheit, dass Du entdecken wirst:
Die Welt verhüllt nur Deinen Himmel.
Habe also Mut, ihn zu beanspruchen! Darauf allein kommt es an.
Aber Mut hast Du ja, und die Gewissheit, dass wir gemeinsam
als Pilger auf dem Weg sind durch fremdes Land heimwärts.

Und so grüße ich Dich denn zu dieser Jahreszeit,
nicht wie die Welt Grüße sendet, sondern mit tiefer Ehrfurcht
und bete, dass für Dich der Tag anbrechen möge
und die Schatten weichen, jetzt und für alle Zeit.






Beitrag vom 25.10.2008

Das Knacken der Geldbänder

Geld regiert die Welt... oder? Folgt man den Ansätzen der meisten spirituellen Lehrer (wie z.B. Ramana Maharshi) so sind - WIR die Welt.
Wer oder was - sollte also die Welt regieren, wenn wir selbst am Ende die-, der- oder dasjenige(n) sind, von dem wir glauben, regiert zu werden?

Wenn Sie nun drei Fragezeichen vor Ihrem inneren Auge sehen, dann freuen Sie sich auf den Text "Das Knacken der Geldbänder", der
die Einstellung zu Ihrem persönlichen Empfinden von Reichtum nachhaltig verändern könnte. Und der eine oder andere (finanzielle) Knoten löst sich vielleicht damit auf.

Wer den ebenso spannenden wie aufschlußreichen Festival Workshop
"Die Heilung des Geldes und die Erzielung von Reichtum" der argentinischen
Medizinfrau Alicia Hamm besucht hat, wird sich vielleicht an den Hinweis auf dieses Metatron-Channeling erinnern. Leider existiert der von ihr angegebene Link nicht mehr, deshalb stellen wir den Text gerne als PDF-Download in der Vollversion zur Verfügung:

Das_Knacken_der_Geldbaender.pdf

pdf, 239 KB, 10/25/08, 1466 downloads

Aktualisierung: 2008/12/30 - 01:32 / Redakteur: Martina Nergl
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